|

Vorwort
Hallo Freunde des Historischen Rallyesports,
herzlich Willkommen bei unseren Nachrichten aus der Welt der historischen Rallyefahrer und von RREvents, den Organisatoren der Int. Coppa d´Europa und der Limburgia Trophaeum.
Stichtung RREvents

4. LIMBURGIA TROPHAEUM
30. – 31. Oktober 2010
NUR NOCH KURZE ZEIT.........!
Nur noch kurze Zeit (bis zum 30. September) ist es für Sie möglich, zur diesjährigen LIMBURGIA TROPHAEUM zu nennen.
Verpassen Sie nicht, noch einmal kurz vor dem Jahresabschluss, bei einer schönen hochklassigen historischen Rallye am Start zu stehen. Gut 700 km auf selektiven Straßen und Wegen durch die Ardennenausläufer, die Eifel, durch das Mosel- und Ahrtal und den Westerwald warten auf Sie.
Die Rallye zählt mit zur Meisterschaft des niederländischen DHRC und zum Internationalen
B-D-NL Cup 2010.
Weitergehende Informationen und elektronisches Nennen finden Sie auf der Internetseite: www.limburgia-troph.org
AUFRUF
Erfahrener Navigator sucht dringend Fahrer für die 4. Limburgia Trophaeum
Joost de Jong, erfolgreich bei der Limburgia Trophaeum 2008 (8.) und Limburgia Trophaeum 2009 (7.) möchte auch in diesem Jahr wieder dabei sein.
Gesucht wird ein Fahrer.
Bitte melden bei Stichting RREvents (smeets@limburgia-troph.org, dittmann@limburgia-troph.org oder bei Joost joost@familiedejong.nl

7. Int. Coppa d´Europa 2011
07. – 10. April 2011
NENNEN IST SCHON MÖGLICH!
Sie wollen doch sicher im kommenden April (wieder) an eine der faszinierendsten
europäischen historischen Rallyes teilnehmen?!
Seit dem 01. September steht das (vorläufige) Reglement der 7. Coppa Ausgabe im Internet. (www.coppa-europa.org)
Ebenfalls ist es seit diesem Termin auch möglich, sich zum niedrigsten Nenngeld zur Teilnahme einzuschreiben.
Unsere Informationsbroschüre werden wir zum Monatsende an alle in unserem Bestand befindlichen Adressen versenden.
Die nächste Coppa wird wieder ein „Riesending“. Über eine begeisternde Gesamtstrecke von über 1500 km, geht es an 4 Tagen durch 8 Länder. In unseren drei Klassen werden es wieder äußerst anspruchsvolle Aufgaben geben, die zu bewältigen sein werden. Daneben bieten wir natürlich, so wie man es von uns gewohnt ist, hochklassige Hotels und Verköstigung.
Dieses alles zu einer konkurrenzlos günstigen Einschreibegebühr.......!
Unser Teilnehmer an der letzten „Coppa“ Andreas Hessberger (wie sein Beifahrer Patrick Lindemann aus Berlin, Mercedes /8, mit der Startnummer 16), hat den unten stehenden Report an das Forum www.elferteam.de (Porscheclub) geschickt. Wir möchten Ihnen diesen Bericht nicht vorenthalten:
Hallo,
anlässlich meines persönlichen Elferteam - Jubiläums möchte ich mal ein
Thema einbringen, was vielleicht für einige hier interessant sein könnte:
Die Suche nach der perfekten Oldtimer-Rallye.
Meine alten Wagen – der Ur-Elfer ist einer davon – versuche ich zwar
in meinen Alltag mit einzubinden, aber es dürfte gern etwas mehr sein. Eine
Möglichkeit dafür sind organisierte Veranstaltungen. So habe ich in den
letzten Jahren ein paar mehrtätige Touren besucht.
Und da meine Frau mein Hobby zwar respektiert, aber nicht teilt, gingen
solche Tricks wie: „Ich bin in der ersten September-Hälfte mit dem alten
Benz mal unterwegs...“ (= gemeint war vom 1. bis 15. September) nur
einmal.
Daher sind schlechte Veranstaltungen nicht nur ums Geld schade, sondern
bringen mich um die Möglichkeit eine gute Tour zu besuchen.
Eine perfekte Veranstaltung heißt für mich: Mit anderen alten Autos
zügig kleine verwinkelte Straßen fahren, soviel wie irgend möglich. Gerne
auch gegen die Uhr.
Dazu angenehme saubere, aber nicht abgehobene, Hotels. Wenn man mal wieder
unterwegs auch unter dem Auto gelegen hat, schmeckt einem das erste Bier
abends in der Lobby nicht unbedingt besser, wenn diese draußen fünf Sterne
trägt. Andererseits möchte ich nicht mit dem Öl-Händen vom Vortag zur
Weiterfahrt aus einem Schlafsack steigen.
Es war auf meiner zweiten Honeyball, als mir Dieter (aus Düns/A) von
einer holländisch-deutschen Rallye vorschwärmte: Diese wäre sein absoluter
Favorit – auch nach über hundert Rallyes: Die Coppa d´ Europa.
Terminlich klappte es bei mir dann erst 2010 mit der Teilnahme und ....es
war super!
Viele nette Leute - die Hälfte aus den Niederlanden.
Eine tolle Fahrzeug-Mischung: Gut 100 Wagen von 21 Marken: Dabei waren 20
Alfa und 20 Porsche, jeweils etwa 10 Benz, BMW und Volvo. Unter dem Rest
viele kleine Engländer.
Obwohl die Baujahr-Grenze bei 1982 lag, waren fast alle Wagen aus den
glorreichen letzten Jahren vor der Ölkrise. Viele Wagen hatten Käfig und
komplette Rallye-Ausstattung: Für die Super-Klasse eben. Die Coppa wird
nämlich in drei Schwierigkeitsklassen gefahren: Touring, Sport und Super.
Die Hotels auf der Strecke waren austauschbare 4-Sterne-Plus-Konferenz-Kisten, aber gut eben. Das Essen abends, in der Regel Buffets, war ebenfalls gut. Mittags war es durchaus etwas lokaler eingefärbt (Elsass z.B.).
Soweit zu den Rahmenbedingungen, das Beste ist jedoch die Rallye selbst:
Im Prinzip sind auf Karten eingezeichnete Punkte anzufahren und dort die
Bordkarte zu stempeln oder das aufgestellte Zeichen zu notieren. Dazwischen
besteht freie Strecken-Wahl.
Wobei die optimal kürzeste Strecke mit einem Durchschnitts-Tempo von 49,9
km/h gefahren werden soll, um die Zeitvorgabe einzuhalten.
ABER: Es handelt sich bei der Optimal-Strecke in der Regel um kleine und
kleinste Landstraßen, teilweise auch nur geteerte Waldwege. In der
Super-Klasse auch Staubpisten.
Die Etappen sind zwischen 200 und 300 Kilometer lang. Einmal vor den Lunch
und noch einmal danach!
Gestartet wird im Minuten-Takt. Eine hohe Startnummer heißt dabei:
Morgens ein wenig mehr Zeit - und die gut letzten 100 Kilometer im Dunkeln
orientieren. Es wird halt noch früh dunkel im März.
Etwa alle 50 Minuten wird an einem Kontrollpunkt die Zeit festgehalten.
Bei verspäteten Eintreffen wird hier die tatsächliche Zeit als Basis
für den nächsten Etappe gesetzt. Somit bestehen kaum Chancen mehr als nur
kleine Fehler bei der Strecken-Wahl im weiteren Verlauf des jeweiligen
Abschnitts aufzuholen. Ein nur mittlerer Schnitzer macht aus einem Abschnitt eine Fahrt gegen die Strafminuten.
Aber durch das Reset an der Zeitnahmen entgleist aber auch nicht die ganze
Halb-Tages-Etappe. Und das Feld wird dabei sehr regelmäßig entzerrt.
Es gab auch einige Gleichmäßigkeits-Prüfungen: Versteckte im Lauf der Etappen und welche mit erkennbarer Ziellinie auf gesperrten Strecken.
Bei diesen auf gesperrten Wegen handelte es sich um Strecken, auf welchen sonst im Rahmen von Rallye-200-Veranstaltungen auf Bestzeit gefahren wird.
Der organisatorisch eingebundene MSC Oberehe war dementsprechend
aufgestellt.....
Schön auch, dass diese Gleichmäßigkeits-Wertung dazu nur in ganzen Sekunden erfolgt. Dieses ober - streberhafte Optimieren auf Sekundenbruchteile
entfällt somit völlig.
Organisatorisch gibt es bei dieser Rallye kaum etwas zu kritisieren:
Eventuell die zu verbessernde Erreichbarkeit der Rallye-Leitung im Havariefall.
Wobei das wirklich Kleinkram ist, bei dem Aufwand, der für diese Rallye
getrieben wird. Nur einige Beispiele: Diese Tour führt offiziell (!) durch
mehrere Länder Europas. Ein Gepäckwagen von Hotel zu Hotel steht bereit
um das Fahrzeug-Leistungsgewicht nicht zu gefährden. Werkstattwagen sind
dabei. Ein Null-Wagen fährt voraus direkt vor dem Rallye-Feld um die Strecke
ein letztes Mal zu checken und nicht zur Rallye gehörende Streckenposten
zu melden.
Besenwagen und und und....
Dabei kostete die ganze Tour von Donnerstagfrüh bis Sonntag-Nachmittag
Euro 1350,- pro Team inklusive allem, außer Getränken für die Mannschaft
(und das Fahrzeug).
Die Sieger-Ehrung haben wir geschwänzt, wir wurden auch bei der Pokalvergabe nicht wirklich vermisst. Wir sind stattdessen gleich nach Hause zurückgefahren. Diese gut 600 Kilometer direkt im Anschluss waren dann recht
einfach.
Persönliche Schlusswertung: Die 50-Pässe-in-5-Tagen-Honeyball ist im direkten Vergleich eine erholsame Ausflugsfahrt.
Also nächstes Jahr am Wochenende vor Ostern:
Acht Länder in dreieinhalb Tagen.
Gruß
Andreas
Wussten Sie schon, dass.....
....wir mit großem Bedauern erfahren mussten, dass unser oftmaliger Teilnehmer und sympathischer Rallyefreund Hubertus Hüppauff aus Berlin, am 30. August, 71 – jährig verstorben ist?
....unser Sport leider einen weiteren Todesfall zu beklagen hat?
....bei der 47. ROZ Classic (Ronde om de Zuiderzee) der Veranstalter Bertus Raats (72) am 11. September tödlich verunglückt ist und sein Mitfahrer Paul van Os verletzt in ein Krankenhaus eingewiesen worden ist?
....wir allen Verwandten, Bekannten und Freunden von Bertus Raats unser tiefes Mitgefühl aussprechen und dass wir Paul van Os gute und schnelle Besserung wünschen?
.....wir es schade finden, dass die Langenburg Historic, mit Sicherheit eine der schönsten deutschen historischen Rallyes, im kommenden Jahr nicht stattfinden wird?
....unsere Limburgia Trophaeum der vorletzte Wertungslauf zum diesjährigen Int. B-D-NL Cup ist?
....diese attraktive Serie mit der STAR Rally (NL) in diesem Jahr seinen Abschluss finden wird?
.... die Belgian Westhoek Classic Rally (B) 2011 als neue Veranstaltung dabei sein wird?
....bislang auch in diesem Jahr die erfolgreichen Teilnehmer des vergangenen Jahres auf den vorderen Plätzen zu finden sind?
....die Siegerehrung am 15. Januar 2010, um 15:00 Uhr im Poortgebouw von Schloss Rekem in Lanaken (Belgien) stattfindet?
....es diese Serie auch im kommenden Jahr wieder geben wird und sie eine äußerst attraktive Möglichkeit offeriert, kostengünstig eine prestigeträchtige internationale Meisterschaft zu fahren?
....von den 7 Läufen auch 2011 wieder die besten 4 Ergebnisse gewertet werden, eine Bedingung für die Endwertung aber ist, dass man in jedem der 3 Länder mindestens an einer Rallye teilgenommen haben muss?
....der Int. B-D-NL Cup 2011 mit der belgischen Eintagesrallye „Ronde door Vlaanderen“ beginnt, welche schon am 5. Februar 2011 stattfindet und die in Ypern gestartet wird?
....es auch deutschsprachige Informationen zu dieser äußerst kostengünstigen Veranstaltung, unter www.hemicuda.be im Internet zu finden gibt?
....die FIVA World Rally 2010, um welche sich Belgien beworben hatte, leider nicht stattfinden wird?
....die man die erste Classic 500 Challenge (NL) ohne weiteres als gelungen bezeichnen kann?
....unsere Wettstreitleiter- und Organisatorenequipe Eddy van den Hoorn und René Smeets in der stark besetzten Sportklasse den 5. Platz belegten?
....im nächsten Newsletter ein (subjektiver) Bericht über die italienische Rallye „GP Tazio Nuvolari“ (320 Teilnehmerteams, davon über 50 Teams aus Deutschland und fast 20 Teams aus den Niederlanden) erwartet werden kann?
....man diese Art der Veranstaltungen mit gemischten Gefühlen betrachten muss?
VEREHRTE NEWSLETTER LESER:
Uns ist aufgefallen, dass viele der bestellten Newsletter als unzustellbar zurückkommen. Sollten Sie den Newsletter bestellt haben, aber keinen bekommen, dann überprüfen Sie bitte die SPAM - Einstellungen Ihres Mailprogramms.
|